Kommunalwahl vom 27. September 1964

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Die Kommunalwahl vom 27. September 1964 brachte folgende Ergebnisse:

Gemeindevertretung Senne II

Wahlergebnis

Die folgende Tabelle wurde im Westfalen-Blatt in der Ausgabe vom 28. September 1964 veröffentlicht.

Wahlbezirk Wahllokal CDU SPD FDP
1 Vennhofschule 198 304 87
2 Vennhofschule 285 518 112
3 Vennhofschule 272 405 58
4 Vennhofschule 212 347 95
5 Katholische Volksschule Nordstraße 220 358 53
6 Oststadtschule 251 362 51
7 Oststadtschule 157 397 49
8 Oststadtschule 290 378 69
9 Oststadtschule 233 419 100
10 "Union-Klause" Südstadt 390 300 46
11 Dalbker Schule 165 336 75
12 Stimmbezirk 1
Kanzlei Eckardtsheim
Stimmbezirk 2
Schule Heideblümchen
365 165 22
Gesamt 8144 3038 4289 817
Vergeich Ergebnis 1961 6269 2270 3138 881

Insgesamt waren 10.800 Bürger wahlberechtigt, 75,55 Prozent derer haben an der Wahl teilgenommen.

Gemeinderatsmitglieder

Folgende Mitglieder wurden somit in den Gemeinderat von Senne II gewählt:

Partei Namen
CDU (9 Mandate) Wolfgang Schlüter, Günter Schilling, Josef Siek, Johann Ziesche, Gunter Stratmann, Wilhelm Knoop, Steffen Schmidt, Heinrich Koch, Magdalena Weiß
SPD (14 Mandate) Hans Vogt, Reinhard Fabel, Sigmund Pörtner, Walter Strunk, Walter Hohmeyer, Heinrich Kokemohr, Dethardt Kokemohr, Klaus Vogelsang, Horst Thermann, Heinrich Vormbaum, Rolf Böhland, Gertrud Weeke Hennelore Homuth, Wilfried Pörtner
FDP (2 Mandate) Alfred von Groß, Max Kluge

Analyse

Im Vergleich zur Kommunalwahl am 19. März 1961 verlor die FDP an Stimmen aber auch ein Mandat, sowohl die CDU als auch die SPD konnten hingegen Mandate hinzugewinnen. Der Journalist des Westfalenblatts mit dem Kürzel jo stellt fest, dass die Wahl ohne Zwischenfälle verlief. Er bemerkt auch, das zahlreiche junge und fachlich qualifizierte Leute den Bestand der bewährten Kommunalpolitik ergänzen würden. Der FDP-Spitzenkandidat Alfred von Groß analysierte das schlechte Abschneiden der FDP dahingehend, dass die Wähler ihnen einen Panne bei der vergangenen Bürgermeisterwahl angekreidet hätten, die Arbeit der FDP selber sei produktiv gewesen. Dr. Wolfgang Schlüter von der CDU warf den politischen Gegnern einen unfairen Wahlkampf vor, und spielete dabei offenbar auf eine Plakataktion an, die den Titel Nie wieder trug.